Vom Kinderfilmfest zu Cinepänz – Filmkultur für Kinder und Jugendliche in Köln

Kinder stehen vor einem Jugendzentrum in einer Schlange. Über dem Eingang steht: "Kinderfilmfest".

Mit dem Start des 1. Kölner Kinderfilmfests im Jahr 1989 wurde in Köln ein wichtiger Grundstein für eine eigenständige Filmkultur für Kinder und Jugendliche gelegt. Was als Festival für ein junges Publikum begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil der Stadt: Seit 2003 trägt es den Namen Cinepänz.

Im Mittelpunkt standen und stehen besondere Filmerlebnisse für junge Zuschauer:innen – etwa im Wettbewerb der Kölner Premieren, bei Kino-Specials in den Kölner Filmhäusern oder in Themenreihen, die bewusst in Bürgerhäuser und Kindereinrichtungen getragen wurden. Ergänzt wird das Festival bis heute durch ein medienpädagogisches Rahmenprogramm, das Kinder und Jugendliche nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen einlädt.

Parallel dazu entstanden weitere Reihen und Kooperationen: Bereits von 1990 bis 1992 war See Youth als europäisches Jugendfilmfestival Teil des Kölner Filmfestivals und wurde später über viele Jahre hinweg als Jugendfilmreihe neben Cinepänz fortgeführt. Mit Teentops kam ab 1994 eine Jugendreihe hinzu, die mehrfach im Rahmen des Türkei- und Mittelmeerfilmfestivals in Köln präsentiert wurde.

Ein besonderer Fokus lag zudem auf den eigenen Produktionen junger Menschen: Von 1989 bis 2003 fand im zweijährigen Rhythmus das Kölner JugendVideoFilmfest in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Köln statt und bot Jugendlichen eine Bühne für ihre Filme.

Die verschiedenen Initiativen zeigen, wie sich in Köln über Jahrzehnte hinweg eine lebendige Festivallandschaft für junge Filmkultur entwickelt hat – vom ersten Kinderfilmfest bis zum heutigen Jungen Filmfestival Köln / Cinepänz.

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