Die 1980er-Jahre und die Videovisionen

Der Arbeitskreis Video im jfc für Mitarbeiter:innen aus Jugendeinrichtungen organisierte eine Reihe innovativer Videoprojekte mit Jugendlichen – einige von vielen Beispielen:
1987 “bei Müll” – eine Video-installation entwickelten Jugendgruppen als Annäherung an aktuelle Videokunst zu einer Musik themenbezogene Videoclips, die auf einer zentralen Party zeitgleich präsentiert wurden.
1988 produzierten Jugendgruppen bei dem frühen multimedialen Projekt “Noch zwei Stunden Lebenszeit – der Countdown läuft…” Video-, Radio und Computerclips zu ihren Visionen, die nach Tschernobyl das damalige No-Future- Lebensgefühl spiegelte.
Im Projekt “Siffong – Jugendliche klären ihren Stadtteil” in Zusammenarbeit mit dem Veedel eV. dokumentierten eine Jungen- und eine Mädchengruppe 1990 über Monate hinweg ihre Sicht auf ihren Stadtteil.
Im selben Jahr entstand auch “Oskar ist los”, ein Kurzspielfilm für das Kinderfilmfest, an dem 5 Einrichtungen mit Ideen und Spielszenen beteiligt waren.



